Der Mega DAB+ Fan hat geschrieben:
Das liegt dort aber weniger an Sender und Netzbetreiber, sondern eher an der Trägheit der Landesmedienanstalten besonders in Berlin/Brandenburg.
Das musst du mal genauer erläutern, denn so macht diese Aussage keinen Sinn.
Die MABB hat den Veranstaltern im 12D die Kapazitäten zugewiesen und ihnen damit auch die Freiheit gegeben, wie gut oder schlecht das Netz ausgebaut werden soll.
Mit der „Trägheit“ der MABB hat der schlechte Netzausbau in dem Fall definitiv nichts zu tun.
Der Mega DAB+ Fan hat geschrieben:
So sehr ich auf der einen Seite die Vorteile von Plattformmuxen zwar begrüße, finde ich dennoch, dass der klassische Weg über eine Ausschreibung um einiges demokratischer ist
Das kann man so oder so sehen. Das Beispiel Bayern zeigt eher wie undemokratisch das Prinzip der klassischen Ausschreibung ist. Dort bekommt z.B. quasi immer ein Unternehmen aus Bayern den Zuschlag. Einer Media Broadcast mit Plattformzulassung dagegen ist es ziemlich egal, ob ihr Vertragspartner den Sitz in Köln, Hamburg, Berlin oder Ismaning hat.
Wer zuerst ja sagt und den Vertrag unterschreibt, bekommt den Platz.
Der Mega DAB+ Fan hat geschrieben:
Die Wechselspielchen im 2. BM haben ja gezeigt, wohin sowas führen kann. Der Extremfall Klassik Radio Movie existierte dort keine 6 Monate. Wäre bestimmt anders, wenn das eine normale Ausschreibung gewesen wäre.
Diese Kurzauftritte gibt es im Bereich der klassischen Ausschreibungen aber doch auch zuhauf. Dort ist es für die Veranstalter ja auch viel einfacher wieder aus dem Vertrag raus zu kommen.
Femotion, Ostrock, Oldie Antenne und Galaxy sind nur vier Beispiele aus Sachsen, die auch nur eine sehr kurze Lebensdauer hatten. Meinetwegen rechnen wir die OA raus, da sie zwischenzeitlich im 2. BuMux aufgeschaltet wurde.