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BeitragVerfasst: Mi 4. Apr 2018, 14:13 
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DID-Mitarbeiter

Registriert: Fr 22. Feb 2013, 12:02
Beiträge: 5499
Wohnort: Sachsen-Anhalt
Es kommt immer wieder die Frage auf ob es Unterschiede zwischen Radios hinsichtlich der Empfindlichkeit direkter Nachbarkanäle gibt. Bei mir 6B Sachsen-Anhalt als Ortssender neben 6C Leipzig. Etwas ähnliches habe ich noch mit der Hausdachantenne auf 11C Sachsen-Anhalt und 11D Bayern. Generell sind mir zwischen den Geräten mit unterschiedlichsten Chipsätzen ob mit oder ohne Slideshow keine Unterschiede aufgefallen. Was auffällt ist das es ehr taube Geräte und ehr empfindliche Geräte mit gleichen Chipsatz gibt.

Laborbedingungen kann ich keine herstellen. Ich kann nur mit Teleskop- oder Dachantenne vergleichen.

Mit der Teleskopantenne und dem TechniRadio 1 mit FS 2445 Chipsatz fällt auf das es beim 6B mit eingefahrender Antenne viel ehr zum Vollausschlag kommt wie ein kleines älteres Schlagerparadies Radio mit FS 2052 Chipsatz. Für den nebenliegenden 6C sieht das anders aus, dort sind die Balkenanzeige gleich. Man braucht mindestens 5 Balken zur Audiowiedergabe. In wie fern das im Radio verlegte Antennenkabel und dessen Länge vom Chipsatz zur Teleskopantenne eine Rolle spielen lässt sich schwer sagen. Das neue große Schlagerparadies Radio 305 ebenfalls von TechniSat und ebenfalls mit FS 2445 Chipsatz braucht generell etwas mehr Empfang und gibt den 6C damit auch erst später wieder wie das TechniRadio 1. Das Gerät hat einen F-Stecker ab Werk und kann an eine Dachantenne angeschlossen werden. Kommen Störungen vom Gerät sollte das damit minimiert werden. Leider ist der Empfang aber dort auch nicht ganz optimal. Der Microspot RA-318 ist rein vom Erkennen eines Muxes der erste der diesen einliest, jedoch kommt dort Audio auch nicht früher.

An der Hausdachantenne spielen verschiedene Radios. Dazu Bilder unten. Es wird ungefiltert also ohne Sperrfilter oder ähnliches DVB-T, DAB und UKW auf die Geräte geschickt, also sollten die Ergebnisse auch der Realität entsprechen. Die Geräte wurden vorne, mittig und hinten an der Antenne angeschlossen. Wo liegt der Unterschied? Im 11D Bayern kommt es vor das dieser vom Wetter manchmal etwas geschwächt wird. Hier verstummen die Geräte alle gleichzeitig und bekommen auch wieder gleichzeitig Audio. Ton gibt es erst ab 6 Balken. Also auch wenn Empfang da ist muss dieser besser sein als unter normalen Bedingungen bei freien Kanälen rechts und links. Unterschiede habe ich bei Sticks feststellen können. Ein Stick der normalerweise besser empfängt schafft es laut Andis DAB Player trotz 9db nicht den 6C wiederzugeben. User 2016 bitte die Zusammenhänge erkennen. Hier ist kein PC, kein Stick und kein Treiber defekt. Ich habe Stick, PC und Treiber getauscht. Das Problem das der bessere Stick die Trennung 6B / 6C nicht schafft wandert mit dem Stick mit. Auch bei mir wird unter "NORMALEN" der Empfang ab etwa 4db möglich. Ein anderer etwas tauberer Stick mit weniger Empfang bekommt den 6C dagegen mit 12db und spielt diesen fehlerfrei wieder.


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BeitragVerfasst: Mi 4. Apr 2018, 15:46 
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DAB-Freak

Registriert: Di 1. Sep 2015, 17:50
Beiträge: 1618
Also Unterschiede hinsichtlich Trennung Kanal 6C vom 6B treten wirklich nachweislich nur bei den USB Sticks auf, nicht aber zwischen den verschiedenen Frontier Modulen / Radios?
Ehrlich gesagt erwarte ich aus dem Hause Frontier auch keine Unterschiede hinsichtlich der Trennschaerfe und Empfindlichkeit der Module. Letztere betraegt 1-2 dB und da spielt schon das Kabel zum Modul und dessen Widerstandsanpassung eine entscheidene Rolle.

Was mich hinsichtlich Trennschaerfe wundert ist, dass die USB Sticks die Frequenzspectren zweier benachbarter Muxe sehr sauber getrennt voneinander anzeigen (mit entsprechender Software wie z.B. Qirx). Die Luecke zwischen 2 benachbarten Muxen ist immer sehr gut vorhanden. Warum sich das dennoch um ueber 10dB negativ auf die Einlesbarkeit und dadurch Abspielbarkeit des schwaecheren Muxes auswirkt, ist mir im Moment unverstaendlich.


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