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| Energy fordert 2. nationalen Multiplex https://forum.digitalradio-in-deutschland.de/./viewtopic.php?f=2&t=791 |
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| Autor: | pomnitz26 [ Fr 28. Nov 2014, 09:47 ] |
| Betreff des Beitrags: | Energy fordert 2. nationalen Multiplex |
Unglaublich was da steht. Quelle: http://www.satellifax.de/pda/mlesen.php ... f14c95b711 Energy-CEO Olaf Hopp fordert zweiten nationalen DAB+-Multiplex Christian Brenner satellifax.de Olaf Hopp, CEO von Energy Deutschland, hat sich in einem Interview ganz deutlich für DAB+ als Verbreitungsweg für Radio und gegen Internet als einzige Ausstrahlungsmöglichkeit für digitalen Hörfunk ausgesprochen. "Aus meiner Sicht muss Radio als deutsches Kulturgut und dessen ungehinderte Verbreitungsmöglichkeit in der Verantwortung der deutschen Medienpolitik und ihrer Organe verbleiben", sagte er gegenüber dem "Meinungsbarometer Digitaler Rundfunk". Die DAB+ Technologie gewährleiste, dass die terrestrische Verbreitung und der kosten- und barrierefreie Empfang von Radioprogrammen, auch über das mögliche Ende der UKW-Verbreitung hinaus, für jeden Bürger gesichert sei. "Den Konsumenten kostet das Radiohören über DAB+ nach der einmaligen Anschaffung des Gerätes nichts weiter, wohingegen er beim Hören über das Internet immer einen kostenpflichtigen Datentarif in Anspruch nehmen muss. Und aus meiner Sicht muss es auch in der digitalen Welt gewährleistet sein, dass der Zugang zu Radioprogrammen für alle Hörer jederzeit kosten- und barrierefrei bleibt". Von einer vorläufigen Festlegung auf einen fixen Abschalttermin der UKW-Verbreitung hält Hopp allerdings nichts: "Ich bin nicht überzeugt davon, dass es der richtige Weg ist, einfach einen fixen Abschaltzeitpunkt für UKW zu fordern ohne die Marktparameter zu berücksichtigen. Ich würde zunächst vielmehr dem Ansatz folgen die Hörer mit positiven Anreizen, etwa durch einen zweiten nationalen Multiplex, für den Übertragungsweg DAB+ zu gewinnen. Und ab dem Zeitpunkt einer quasi flächendeckenden Versorgung von 95 Prozent und einer DAB+ Nutzung von mindestens 50 Prozent, könnte eine 5-Jahresfrist beginnen, an deren Ende dann tatsächlich die Abschaltung von UKW steht. http://www.energy.de Fri, 28. Nov 2014 |
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| Autor: | Hallenser [ Fr 28. Nov 2014, 10:08 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Energy fordert 2. nationalen Muliplex |
Mit dem zweiten Mux besteht aber auch die Gefahr, das Programme aus dem ersten in den schlechter ausgebauten zweiten Mux wechseln um Geld zu sparen. Energy wäre da so ein Kandidat. Ansonsten wäre ein zweiter Mux toll, nur wird die Verfügbarkeit nicht an den ersten Mux rankommen.Zudem stellt sich die Frage wo Programme dafür herkommen sollen !? |
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| Autor: | Blue7 [ Fr 28. Nov 2014, 10:54 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Energy fordert 2. nationalen Muliplex |
Naja so gut ist der 1. Muxx dann auch nicht Leistungstechnisch ausgebaut. Schon da habert es gewaltig an sehr vielen Orten |
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| Autor: | Gast [ Fr 28. Nov 2014, 10:59 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Energy fordert 2. nationalen Muliplex |
Blue7 hat geschrieben: Naja so gut ist der 1. Muxx dann auch nicht Leistungstechnisch ausgebaut. Schon da habert es gewaltig an sehr vielen Orten Das liegt aber auch nur an die Glühlampen Leistung von 1-10 Kw. Wenn 25 Kw in Bayern starten solls auch kein Problem sein an anderen Orten die Leistung zu steigern! |
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| Autor: | pomnitz26 [ Fr 28. Nov 2014, 12:13 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Energy fordert 2. nationalen Multiplex |
25kW halte ich für nicht sinnvoll. Schon jetzt habe ich bei Tropo mit 10kW schlechteren Empfang als bei normalen Wetter. Die 1kW Sender in Sachsen-Anhalt sind brettstabil. Ich denke auch sie wollen nur den Ballungsraum Muxx. Erstmal die Kapazität von Kiss FM nutzen. |
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| Autor: | Radio wird digital [ Fr 28. Nov 2014, 12:33 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Energy fordert 2. nationalen Multiplex |
Ich bin echt erstaunt. Danke, pomnitz26 für das Posten der Meldung. Das Statement ist grossartig: Ja, DAB+ hat Zukunft, auch für Privatradios! Ja, DAB+ ist unverzichtbar auf dem Weg ins digitale Radiozeitalter Ja, UKW ist endlich und: Sender, in diesem Land, wacht auf und springt schnell auf den schnellen Zug auf! Bin ich denn der einzige der das so sieht? Dieses Interview ist ein Meilenstein, gesprochen vom CEO eines riesigen Privatradio-Konzerns! |
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| Autor: | pomnitz26 [ Fr 28. Nov 2014, 12:56 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Energy fordert 2. nationalen Multiplex |
Bisher zählten die ja zu den Verweigerern und jetzt die UNGLAUBLICHE Aussage. Den Rest des Textes habe ich auch so verstanden. |
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| Autor: | Radio wird digital [ Fr 28. Nov 2014, 13:14 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Energy fordert 2. nationalen Multiplex |
Von Verweigerung kann ja kaum gesprochen werden, wenn man sich seit 2011 für DAB+ im Bundesmux engagiert und übrigens nicht erst seit diesem Zeitpunkt. ENERGY war schon immer neuen, digitalen Techniken äusserst aufgeschlossen. In Nürnberg z.B. war man schon weit vor DAB+ im Digitalradio aktiv und ist es immer noch. In Berlin hat man sich von der ersten Stunde an am Projekt DVB-T-Radio engagiert. Mit Sport1.fm hat man das Programm deutlich attraktiver gestaltet. |
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| Autor: | Wolle [ Fr 28. Nov 2014, 13:21 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Energy fordert 2. nationalen Multiplex |
Die Zugpferde beim Ausbau von DAB+ machen es vor und setzen es unbeirrt weiter fort. Das bleibt nicht ohne Folgen, wie man an der Aussage des Herrn Hopp deutlich erkennen kann. Insgesamt gesehen aber schon eine bemerkenswerte Entwicklung. Gruß Wolle |
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| Autor: | Blue7 [ Fr 28. Nov 2014, 13:36 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Energy fordert 2. nationalen Multiplex |
pomnitz26 hat geschrieben: 25kW halte ich für nicht sinnvoll. Schon jetzt habe ich bei Tropo mit 10kW schlechteren Empfang als bei normalen Wetter. Die 1kW Sender in Sachsen-Anhalt sind brettstabil. Naja wenn man sich mal den Bundesmuxx so anschaut. Großteils sendet man nur mit 1 bis 2 kW. Wenn Geislingen auch mal 10 kW senden würde hätte ich kein Problem, aber so empfange ich hier bei mir im Umkreis gar nix. Von Ulm kommt nix und Geislingen mit 1 kW ist zu schwach. Hoffe das in Zukunft die 10kW Standart sein werden |
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