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BeitragVerfasst: Mo 4. Sep 2017, 15:39 
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DAB-Freak

Registriert: So 15. Sep 2013, 15:09
Beiträge: 5648
Zitat:
DAB+ hat sich in Deutschland fest als Übertragungsinfrastruktur für Radio etabliert und befindet sich weiter auf Erfolgskurs. Dabei kommen die DAB+ Programme bundesweit auf signifikante Reichweiten. So erhöhte sich die Zahl der mit einem DAB+ Radio ausgerüsteten Personen über 14 Jahren binnen Jahresfrist um 1,4 Millionen auf inzwischen rund elf Millionen. Rund ein Viertel der Radioempfänger zu Hause und im Auto sind bereits DAB+ Empfänger. Dies geht aus der heute auf dem Digitalradiotag der Medienanstalten in Kooperation mit MEDIA BROADCAST, der ARD, dem Deutschlandradio sowie den privaten Veranstaltern im Rahmen der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin vorgestellten DAB+ Reichweitenstudie 2017 hervor.

An einem Durchschnittstag nutzen inzwischen etwa 2,5 Millionen Personen ihrer Geräte zu Hause für den Empfang von DAB+ Radioprogrammen und kommen dabei auf eine durchschnittliche Hördauer von 29 Minuten. Damit entfällt bei diesen Hörern bereits ein bemerkenswerter Anteil von 14 Prozent ihrer gesamten täglichen Radionutzung auf DAB+. Zugleich liegt DAB+ damit als Radioempfangsmöglichkeit erstmals vor Kabel, Satellit und IP-basierten Modellen.

Auch die Ausstattung der Radiohaushalte weist eine gute Basis für weiteres Wachstum auf. Als Eckpfeiler der DAB+ Nutzung erweisen sich sowohl der Empfang zu Hause als auch im Auto. So sind laut der DAB+ Reichweitenstudie 2017 rund ein Viertel der Radioempfänger zu Hause und im Auto bereits DAB+ Radios.

Dank der in diesem Jahr erhobenen signifikanten Reichweiten von DAB+-Programmen soll die Studie ab 2018 erstmals unter dem Dach der agma erhoben und in der MA Audio ausgewiesen werden. Dies ist aus Sicht der MEDIA BROADCAST, die sich jahrelang mit anderen Marktbeteiligten dafür eingesetzt hat, ein großer Schritt für eine chancengleiche Vermarktung: „Die jetzt beschlossene Zusammenführung mit der MA Audio ist ein wichtiger Meilenstein für die weitere Etablierung des vitalen Geschäftsmodells DAB+. Denn nun erhalten vor allem auch private Veranstalter durch die lange von uns mitgeforderten und ab 2018 ausgewiesenen Hörerreichweiten endlich die Möglichkeit, ihre Angebote deutlich besser zu monetarisieren“, betonte Holger Meinzer, Chief Commercial Officer B2B (CCO B2B) der MEDIA BROADCAST.

Er weist zudem auf den Beitrag u.a. des ersten Bundesmux für den zunehmenden Erfolg hin: „Zudem zeigt sich, dass die stetig besser werdende Versorgung durch einen konsequenten Netzausbau sowie das wachsende Programmangebot mit öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern auf nationalen und regionalen Digitalradio-Plattformen entscheidende Impulse für das weitere Wachstum von DAB+ liefert und im vergangenen Jahr die Marktdurchdringung und Akzeptanz von DAB+ offenkundig sichtbar beflügelt hat.“

Die heute präsentierte DAB+ Reichweitenstudie 2017 belegt eine besonders starke Nutzung von DAB+ Programme überall dort, wo es schon in vielen Haushalten DAB+ Geräte gibt und ein vielfältiges Programmangebot aus privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern besteht. Führende Bundesländer beim Hördauer-Anteil DAB+ sind demnach derzeit Hessen mit 20 Prozent sowie Bayern, Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt mit jeweils 18 Prozent.

Die DAB+-Reichweitenstudie wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal im Auftrag der Medienanstalten in Kooperation mit der ARD, dem Deutschlandradio, MEDIA BROADCAST und privaten Veranstaltern von der agma-Tochter MMC durchgeführt. Die repräsentative Befragung wurde von Kantar TNS erhoben.


http://www.radiowoche.de/digitalradio-v ... ichweiten/


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BeitragVerfasst: Mo 4. Sep 2017, 18:16 
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DAB-Freak

Registriert: So 15. Sep 2013, 15:09
Beiträge: 5648
Zitat:
Aktuell sind DAB+-Radios in sechs Mio. deutschen Haushalten vorhanden. Das stellt der Digitalisierungsbericht der Landesmedienanstalten fest. Damit haben 15,1 (zum Vorjahr plus 2,6) Prozent) der Deutschen die Möglichkeit, zu Hause digitale Radioprogramme zu hören. In Autos sind jetzt 3,7 (Vorjahr: 3,1) Mio. DAB+-Geräte im Einsatz. Fünf Jahre nach dem Neustart von DAB+ sind damit rund neun Prozent der Fahrzeuge mit einem DAB+-Tuner ausgestattet.
Spitzenwerte erreicht Bayern, was angesichts des Programmangebots und der politischen Unterstützung kaum verwundert. Im Freistaat erreicht die Haushaltsausstattung 19,6 (plus 4,6) Prozent. In Sachsen und Baden-Württemberg liegt dieser Wert bei 16,3 bzw. 16,2 Prozent. Mehrere Berichte verweisen ausdrücklich auf eine überraschend positive Entwicklung in NRW. DAB+ erreicht immerhin 14 (plus 2,6) Prozent der Bevölkerung und trotzt damit der Blockadehaltung von Lokalradios, Landesregierung und Landesmedienanstalt. Das sollte den NRW-Medienpolitikern zu denken geben. Berlin, Rheinland-Pfalz und das Saarland liegen mit 13,9 Prozent knapp dahinter.
Die positive Entwicklung von DAB+ am Gerätemarkt ist erstmal mit einem Verkaufsrückgang von 3,8 auf 3,7 Mio. UKW-Radios verbunden. Die Präsentation aktueller Zahlen zu DAB+ am Vortag der Veröffentlichung des Digitalisierungsberichtes hat auf der Funkausstellung bereits Tradition.


http://www.dehnmedia.de/?page=update


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BeitragVerfasst: Di 5. Sep 2017, 10:58 
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Media Broadcast: Digitalradiotag 2017: DAB+ setzt Erfolgskurs fort
Zitat:
Digitalradio verzeichnet signifikantes Wachstum bei Haushaltsreichweiten – Aufnahme der DAB+ Reichweitenstudie in die MA Audio treibt Geschäftsmodell voran

Digitalradio als Übertragungsinfrastruktur fest etabliert
Elf Millionen Personen über 14 Jahren mit Zugang zu DAB+ Radiogerät
DAB+ erstmals vor Kabel und Satellit
CCO Holger Meinzer: „Aufnahme in MA Audio wichtiger Meilenstein für ein vitales Geschäftsmodell DAB+“


digitalradio.de: ARD-Vorsitzende Wille: Ausrichtung auf Radiostandard DAB+ ist unumkehrbar
Zitat:
"Die Entwicklung des deutschen Radiomarktes hin zum digitalen Standard DAB+ ist unumkehrbar", sagte die ARD-Vorsitzende Karola Wille am Montag beim Digitalradiotag auf der Funkausstellung in Berlin. Die Ergebnisse der Reichweitenstudie DAB+ sowie des Digitalisierungsberichts 2017 der Landesmedienanstalten, die in Berlin vorgestellt wurden, seien auch deutliche Signale in Richtung Politik und Industrie.
Wille: "Die ARD sieht ihre Hybridstrategie bestätigt, bei der Verbreitung von Radioprogrammen in Zukunft sowohl auf DAB+ als auch auf das Internet zu setzen. Die neue Reichweitenstudie zeigt zugleich, dass die Nutzung von DAB+ aktuell die größte Dynamik entfaltet".


digitalradio.de: Signifikante Reichweiten für DAB+ - Reichweitenstudie 2017 als wichtiger Schritt zu chancengleicher Vermarktung
Zitat:
Positiver Trend bei DAB+ setzt sich fort: Ergebnisse Digitalisierungsbericht und DAB+- Reichweitenstudie heute auf dem Digitalradiotag in Berlin

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BeitragVerfasst: Di 5. Sep 2017, 12:02 
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Dann bin ich ja gespannt, ob man UKW Ausbau auch stoppt!

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BeitragVerfasst: Mi 16. Mai 2018, 12:46 
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DID-Mitarbeiter

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dabplus.de/news
Zitat:
WorldDAB: DAB+ Geräteabsatz erreicht mit 11,8 Millionen eine neue Bestmarke

Pressemitteilung Digitalradio Büro Deutschland
Veröffentlicht am 16. Mai 2018 von digitalradiobuero
Mit knapp 12 Millionen verkauften DAB+ Empfangsgeräten in Europa und Asien wurde 2017 ein neuer Rekord verzeichnet, meldet der Weltverband WorldDAB in seiner neuesten Übersicht. Fast die Hälfte aller Verkäufe (5,9 Millionen) entfielen dabei auf DAB+ Autoradios. In dieser Kategorie ist der Absatz von serienmäßig in Neuwagen verbauten DAB+ Radios stark gestiegen.
Weit über 65 Millionen DAB+ Empfänger im Umlauf
Die von WorldDAB erhobenen Statistiken dokumentieren ein breites Wachstum in allen wesentlichen Digitalradio-Märkten. Zu den von WorldDAB erfassten Daten gehören Verkaufszahlen, Marktanteile, Reichweiten in der Bevölkerung sowie die Anzahl der national über DAB und DAB+ ausgestrahlten Programme für insgesamt zehn Märkte in Europa und Asien: Australien, Belgien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien, die Niederlande, Norwegen, die Schweiz und Großbritannien. In diesen zehn Ländern wurden insgesamt bereits mehr als 65 Millionen DAB+ Empfangsgeräte verkauft.
Dazu Patrick Hannon, Präsident von WorldDAB: „Die internationalen Geräteverkäufe erreichten eine neue Bestmarke, beflügelt vom Ausstieg Norwegens aus UKW. Insbesondere die fast sechs Millionen verkauften, ab Werk mit einem DAB+ Radio ausgerüsteten Autos stellen eine beeindruckende Entwicklung dar. DAB+ wird zunehmend zum globalen Standard.“
Immer mehr Neuwagen mit DAB+ serienmäßig
Großbritannien (36 Millionen), Deutschland (fast 10 Millionen) und Norwegen (fast 6 Millionen) weisen den höchsten Bestand an DAB und DAB+ Empfangsgeräten auf. Der Absatz von Neuwagen mit DAB+ Radio konnte dort signifikant gesteigert werden. Der Anteil von Fahrzeugen mit serienmäßiger DAB+ Ausstattung beträgt in Norwegen 98 Prozent, in Großbritannien 89 Prozent und in der Schweiz 85 Prozent. In allen Schlüsselmärkten ist die Netzabdeckung hervorragend.
Auch in Italien sind in den letzten Monaten signifikante Steigerungen messbar: Bis Ende 2017 wuchs der Absatz von DAB+ Empfängern um fast eine Million auf insgesamt drei Millionen; die Netzabdeckung stieg von 75 Prozent auf 92 Prozent.
Die WorldDAB Infografik zeigt 10 etablierte und 20 DAB+ Wachstumsmärkte in so unterschiedlichen Ländern wie Algerien, Kroatien, Indonesien, Kuwait, Südafrika, Thailand, die Türkei und die Ukraine.

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BeitragVerfasst: Sa 1. Sep 2018, 15:28 
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DAB-Freak

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Beiträge: 5648
Zitat:
Funkausstellung: DAB+ „weiterhin hoch im Kurs“
IFA-Logo 2007 In Deutschland wurden im 1. Halbjahr 2018 rund 79 Mio. Euro mit DAB+-fähigen Geräten umgeswetzt. Das entspricht nach Angaben der Marktforschung GfK einem Wachstum von knapp 13 Prozent zum Vorjahreszeitraum.
Damit steht Deutschland gegen den weltweiten Umsatzrückgang um 3 Prozent auf 227 Mio. Euro. Dabei stieg der Verkauf von Autoradios (plus 6 Prozent) zur Nachrüstung, während der Verkauf von Heimgeräten abnahm. Die Zahlen zeigen aber auch, dass Deutschland mit etwa 35 Prozent am gesamten Warengruppen-Umsatz eine Vorreiter-Rolle spielt.
Die GfK erfasst in der Radiorubrik die Produktgrupen Audio-Heimsysteme, Tuner, Receiver, Uhrenradios, tragbare Radios, Radiorekorder und Autoradios (Nachrüstmarkt).


Quelle: Dehnmedia


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