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BeitragVerfasst: Mi 20. Apr 2016, 16:07 
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Registriert: Sa 14. Jul 2012, 10:00
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Zitat:
Intendanten von ARD und Deutschlandradio kritisieren NRW-Medienpolitiker zu Haltung gegenüber DAB+
Die Intendantinnen und Intendanten Willi Steul (Deutschlandradio), Karola Wille (MDR) und Ulrich Wilhelm (BR) haben in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf einen Zeitungsartikel von Marc-Jan Eumann (SPD), Staatssekretär für Medien in NRW, und Jürgen Brautmeier, Direktor der Düsseldorfer Landesanstalt für Medien LfM, reagiert. Diese forderten einen Ausbaustopp für das Digitalradio DAB+ auf regionaler Ebene, da die Zukunft des Hörfunks im Internet liege (SatelliFax berichtete).

Unter der Überschrift "Genug geredet, das digitale Radio dreht jetzt auf" weisen sie noch einmal klar auf die Vorteile von DAB+ hin: Die Technik sei "deutlich kostengünstiger, ist bei erheblich geringerem Stromverbrauch ökologischer und ohne jedes Rauschen glasklar zu genießen". DAB+ bedeute aber vor allem das Ende der Frequenzknappheit im UKW-Band.

Der „Diskussionsbeitrag“ aus Nordrhein-Westfalen beschränke sich laut den Indendanten auf die Sichtweise etablierter, privater Lokalanbieter in NRW. Wie sehr diese Sicht von Partikularinteressen geprägt sei, zeige sich daran, "dass sie den großen Zuwachs an Vielfalt, der durch Digitalradio möglich wird, schlicht ignoriert. UKW ist auch in NRW seit dreißig Jahren ausgereizt. Das Mantra aus Düsseldorf ist so alt wie die Diskussion: 'Unsere UKW-Radiolandschaft ist im digital terrestrischen DAB+ nicht abzubilden.' Punkt". Für etablierte UKW-Anbieter sei dies eine komfortable Blockade: keine neuen Wettbewerber für die in NRW monopolartig zugeschnittenen Privatradios um den Preis technologischer Rückständigkeit und Verhinderung längst möglicher Vielfalt.

Brautmeier und Eumann machten "einen Kardinalfehler": Bei DAB+ gehe es nicht allein um die moderne und erheblich kostengünstigere Verbreitung von Radio. Diese Betrachtung sei zu kurz. Der Padigmenwechsel sei auch Grundlage zum Beispiel für eine deutlich verbesserte Verkehrssteuerung, nicht nur des Automobilverkehrs. Erkannt habe dies das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Deshalb habe Staatssekretärin Dorothee Bär im vergangenen Jahr ein fünfzehnköpfiges „Digitalradio-Board“ gegründet. Neben dem privaten und dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk seien mit einem Vertreter der Länder, der Landesmedienanstalten, der Automobil- und Gerätehersteller sowie der Netzbetreiber alle relevanten Partner vertreten. DAB+ ist Teil der digitalen Agenda der
Bundesregierung.

Die Zukunft des Radios sei digital, und sie liege in der parallelen digitalen Verbreitung über DAB+ und über das Internet. "Was für Fernsehen richtig ist, das ist auch für das Radio die Sicherung seiner Zukunft". Völlig unglaubwürdig seien Brautmeier und Eumann, wenn sie Krokodilstränen über angeblich mangelndes Interesse für DAB+ in ihrem Bundesland vergießen, wo doch die Medienanstalt gemeinsam mit der Staatskanzlei die Ausstrahlung eben dieser DAB-Angebote blockiere. Dem WDR wurde erst jüngst eine digitale Schlagerwelle untersagt.


Quelle: www.satnews.de

Jetzt klatschts - aber keinen Beifall.

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BeitragVerfasst: Mi 20. Apr 2016, 19:37 
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DID-Mitarbeiter

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Beiträge: 1595
Wohnort: zwischen Aalen und Ulm
So ist es Recht, dass sich auch die ARD mal einmischt.
Wäre auch angepisst, wenn man seit Jahren versucht was großartiges versucht zu schaffen. Geld in die Hand genommen wird und jemand mit Lügen einem ständig ans Bein pinkelt.

Gibt es eigentlich mal nen Vergleich was ein UKW Sender (selbe Leistung) zu DAB+ kostet?
+ Mehr Sender auf einer Frequenz
+ Bessere Tonqualität
+ kostengünstiger in Betrieb
+ Gesundheitsfreundlicher in Nähe von Sender (Strahlung/Stärke)
- Empfang reicht nicht mehr so weit wie UKW-Masten

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BeitragVerfasst: Mi 20. Apr 2016, 20:06 
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DID-Mitarbeiter

Registriert: Fr 22. Feb 2013, 12:02
Beiträge: 6741
Wohnort: südliches Sachsen-Anhalt
Blue7 hat geschrieben:
- Empfang reicht nicht mehr so weit wie UKW-Masten

Haben wir ja schon mehrfach widerlegt.
Durchgehen lassen würde ich noch das es bei steigender Entfernung einfacher ist die 100kW eines Grundnetzsenders von UKW zu empfangen als die 10kW von DAB. Bei mir daheim ist selbst das anders herum, aber Dachantenne soll jetzt mal nicht zählen. Wenn doch noch der Mehrwegempfang aus mehreren Richtungen bei DAB hinzukommt kann sich das Blatt schnell wenden.

Wie würde sich der 11D Bayern in Stuttgarter Raum am Fenster mit einfachen Radios erklären und auf UKW ist aus Bayern kaum was machbar? Mit Hessen sieht es wieder etwas anders aus, UKW etwas besser. Aber auch der geht auf DAB zumindest ausserhalb fast immer, bei mir Indoor.

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BeitragVerfasst: Do 21. Apr 2016, 16:15 
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DAB-Bitkenner

Registriert: Fr 26. Sep 2014, 21:52
Beiträge: 952
Wohnort: Nähe Bad Neustadt an der Saale
Digitalisierung im Hörfunk Genug geredet, das digitale Radio dreht jetzt auf
Unter diesem Titel erschien heute ein Gastbeitrag von Willi Steul, Karola Wille und Ulrich Wilhelm in der FAZ

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/m ... ageIndex_2

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Daheim: Sangean WFR-29C, Albrecht DR333, Onkyo CR245DAB, USB-Stick Realtek 2832U
auf Arbeit: Dual BR-Radio
im Auto: Ford Audiosystem mit DAB+


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BeitragVerfasst: Fr 22. Apr 2016, 10:22 
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DAB-Freak

Registriert: So 15. Sep 2013, 16:09
Beiträge: 6537
Es wird weiter gegen die Blockadepolitik von NRW gefeuert und diesmal mit einem offenen Brief.


Zitat:
Minimux GmbH i.Gr. plant lokale DAB+-Inseln in Deutschland - Kritik in Offenem Brief an NRW-Medienpolitik
Die Minimux GmbH i.Gr. ist ein neues Unternehmen im Bereich Digitalradio und hatte sich im letzten Jahr auf den so genannten "Call of Interest" der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) gemeldet. Das Vorhaben des Unternehmens ist es, speziell kleineren kommerziellen wie auch nichtkommerziellen Hörfunkveranstaltern sowie Spartenangeboten einen Zugang zu terrestrischen Hörfunkkapazitäten zu ermöglichen.

In diesem speziellen Falle zeigt das Unternehmen Interesse, vorrangig auf lokaler/regionaler Ebene kostengünstig DAB-Multiplexe zu installieren, die auf diese Art und Weise den Zugang zum Hörfunkmarkt NRW vereinfachen und vor allem den Endnutzern eine größere programmliche Vielfalt bieten. Vorbild ist das Schweizer Unternehmen Digris, das bereits in mehreren Regionen so genannte DAB-Inseln installiert hat.

Mit einem Offenen Brief ist das in Gründung befindliche Unternehmen nun erstmals öffentlich in Erscheinung getreten. Dieser wurde unter anderem an die Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft, den Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Franz-Josef Lersch-Mense, die Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen sowie den Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft der Europäischen Kommission, Günther H. Oettinger, adressiert.

Hierbei kritisieren die Verantwortlichen vor allem die Blockade des Digitalradios im Heimatland Nordrhein-Westfalen. "Wir beobachten die Rundfunklandschaft, speziell in Nordrhein-Westfalen, nun schon länger und sind erschüttert, in welch deutlichem Maße mehrere Vertreter in Stellungnahmen ihre vielfaltsverhindernde Haltung offenkundig machen", so die Verantwortlichen. "Kurz und pointiert zusammengefasst: Uns scheint es, als solle zumindest auf terrestrischen Verbreitungswegen der derzeitige Zustand der NRW-Hörfunklandschaft in Stein gemeißelt werden". Formal finde man zwar mit dem Landesmediengesetz NRW recht liberale Bedingungen vor. "Diese nützen allerdings überhaupt nichts, wenn allen Interessenten nachweislich wiederholt und konsequent Übertragungskapazitäten verweigert werden".

Offensichtlich sei der Druck seitens der örtlichen Verleger auf die Rundfunkpolitik in diesem Bundesland so groß, dass immer wieder und immer deutlicher jegliches neue Angebot im Hörfunkbereich verhindert werden soll. "Anders können wir uns die jüngsten Stellungnahmen des Verbandes Lokaler Rundfunk in Nordrhein-Westfalen e.V. (Verband der Veranstaltergemeinschaften) und des Direktors der Landesmedienanstalt, Herrn Brautmeier gemeinsam mit Herrn Staatssekretär Marc Jan Eumann (Beitrag in der F.A.Z, SatelliFax berichtete, die Red.), schlichtweg nicht erklären".

Nordrhein-Westfalen werde im Rundfunkbereich immer weiter hinter die anderen Bundesländer zurückfallen, wenn es hier nicht Schritt halte. "Den Einwohnern NRWs soll offensichtlich weiterhin eine Programmvielfalt im Rundfunk auf terrestrischem Wege verweigert werden. Interessenten, die tatsächlich existieren, erhalten keine Möglichkeit, zeitnah in NRW terrestrisch auf Sendung zu gehen. Sie bekommen nicht einmal Planungssicherheit. Stattdessen wird ein Monopol der örtlichen Verleger erhalten, gestützt und eventuell sogar ausgebaut", so die Unternehmensgründer in ihrem Offenen Brief.



http://www.satnews.de/mlesen.php?id=f9b ... elliFax%29


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BeitragVerfasst: Mo 25. Jul 2016, 23:48 
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DAB-Bitkenner

Registriert: So 17. Jan 2016, 22:46
Beiträge: 631
Wohnort: Köln-Süd
Zitat:
Intendanten von ARD und Deutschlandradio kritisieren NRW-Medienpolitiker zu Haltung gegenüber DAB+
...
Völlig unglaubwürdig seien Brautmeier und Eumann, wenn sie Krokodilstränen über angeblich mangelndes Interesse für DAB+ in ihrem Bundesland vergießen, wo doch die Medienanstalt gemeinsam mit der Staatskanzlei die Ausstrahlung eben dieser DAB-Angebote blockiere. Dem WDR wurde erst jüngst eine digitale Schlagerwelle untersagt.

Hochhol - Bei aller persönlichen Begeisterung für DAB: Die bisherige Akzeptanz ist doch geradezu lächerlich.
In meinem Umfeld juckt DAB kein Schwanz. Schade, aber seht die Penetration von DAB mal ganz realistisch.

Wie sieht der Radio-Alltag denn aus? Vom Radiowecker bis zur Bürounterhaltung nebst tagtäglichen Berufsfahrten
hört man einfach nur in Mono den Ortssender. Auch die allermeisten DAB-Radios haben nur einen Lautsprecher.
Für den Normalhörer gibt es im Alltag überhaupt keinen Grund, von UKW auf DAB zu wechseln - ohne Radio Köln.

Die volle Klasse bietet DAB für mich erst am Abend mit der Vielfalt der vielen Kultursender bei intensivem Hören -
abgesehen vom derzeitigen ARD-Radio-Festival mit gleichgeschaltetem Einheitsbreiprogramm - "als DER Glanzpunkt".
Nicht umsonst werden Wartungsarbeiten haargenau in diesen Zeitraum gelegt, wenn jeder Arsch lieber fernsieht.

Damit dürfte der echte Stellenwert trotz bester Media-Umfragewerte doch klar sein - ein mieses Restmedium.

_________________

Zuhause: (4x) Philips AE9011 wegen bestem Klang und Empfang
Luxus: Onkyo T-4030 - nur wenig Gegenwert zum stolzen Preis
Unterwegs: Dual DAB4 an ABB-Magnetantenne - oder auch LogPer


Zuletzt geändert von Cheoch am Di 26. Jul 2016, 01:03, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Di 26. Jul 2016, 01:00 
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DAB-Freak

Registriert: Mo 29. Sep 2014, 13:00
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Viele Radiohörer kennen Dab+ nicht, das ist ja das Problem. Ich staunte nicht schlecht, als ich vor 14 Tagen einen Bekannten auf DAB+ ansprach. Er sagte mir das er DAB+ toll findet. Ein Arbeitskollege von ihm hat ein DAB Autoradio im PKW und die vielen Zusatzinformationen und der Klang haben ihm eben gefallen.
Ein gutes Beispiel für DAB+ Werbung ist R.SA aus Sachsen. Hier wird im laufendem Programm regelmäßig auch auf diese Möglichkeit des besseren Empfangs aufmerksam gemacht. Man sendet ja auf UKW und DAB+ und ich glaube jetzt nicht, das man über UKW ein anderes Programm ausstrahlt.
Zusammen gefasst, es fehlt einfach an Information und Werbung um der Masse dieses Medium nahe zu bringen.
Gruß Wolle

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DAB+ Yamaha T-D500
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BeitragVerfasst: Di 26. Jul 2016, 11:37 
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DAB-Freak

Registriert: Mo 29. Sep 2014, 13:00
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Wohnort: Gera
Was ich vergessen habe zu erwähnen, wer macht denn Werbung für DAB+ im Radio, es sind doch die privaten Sender. Ich höre auch ab und an die Öffentlich-Rechtlichen, da kann ich mich aber nicht bewusst erinnern das Wort "DAB+" überhaupt gehört zu haben. Die haben es anscheinend nicht nötig.
Gruß Wolle

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BeitragVerfasst: Di 26. Jul 2016, 18:08 
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DAB-Bitkenner

Registriert: So 17. Jan 2016, 22:46
Beiträge: 631
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Wolle hat geschrieben:
Was ich vergessen habe zu erwähnen, wer macht denn Werbung für DAB+ im Radio, es sind doch die privaten Sender. Ich höre auch ab und an die Öffentlich-Rechtlichen, da kann ich mich aber nicht bewusst erinnern das Wort "DAB+" überhaupt gehört zu haben. Die haben es anscheinend nicht nötig.
Gruß Wolle

Werbung für DAB über DAB ist Nichts als ein Schuss in den Ofen - und damit aus Marketingsicht eine teure Todsünde.
Es werden doch nur die Leute erreicht, die bereits bedient sind. Stategisches Marketing sieht sicher ganz anders aus.
Aber solange Radio ein Restmedium der Langeweile ist, kann auch die Werbung kaum Bedürfnisse zum DAB-Kauf wecken.
Ich bin mir sicher, dass DAB trotz aller senderseitigen Investitionen ein halbtotes Pferd bleiben wird, dass nicht läuft.
Alle Kennzahlen der letzten fünf Jahre sprechen eine eindeutige Sprache: Steigerungen auf denkbar niedrigstem Niveau.

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BeitragVerfasst: Di 26. Jul 2016, 18:34 
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DAB-Freak

Registriert: Di 1. Sep 2015, 17:50
Beiträge: 2947
Cheoch hat geschrieben:
Für den Normalhörer gibt es im Alltag überhaupt keinen Grund, von UKW auf DAB zu wechseln - ohne Radio Köln.

Die volle Klasse bietet DAB für mich erst am Abend mit der Vielfalt der vielen Kultursender bei intensivem Hören -
abgesehen vom derzeitigen ARD-Radio-Festival mit gleichgeschaltetem Einheitsbreiprogramm - "als DER Glanzpunkt".
Nicht umsonst werden Wartungsarbeiten haargenau in diesen Zeitraum gelegt, wenn jeder Arsch lieber fernsieht.

Damit dürfte der echte Stellenwert trotz bester Media-Umfragewerte doch klar sein - ein mieses Restmedium.


Die Normalhoerer die ich kenne, welche DAB+ nutzen, nutzen es wegen der besseren Programmvielfalt. Auf UKW finden sie keine Programme welche fuer sie hoerbar waeren. Genau so ist es auch bei mir selber, wobei bei mir noch der rauschfreie Empfang als Grund hinzukommt. Ueber Kopfhoerer UKW zu hoeren ist ohne gross Antenne und Antennenkabel zum Radio nicht moeglich was die Bewegungsfreiheit doch sehr einschraengt und unterwegs im Bus usw. ist Radio hoeren via UKW gar nicht moeglich, via DAB+ aber ohne weiteres voellig stoerungsfrei.
Du siehst, es gibt schon Gruende, warum immer mehr Leute DAB+ nutzen und das obwohl die Netze noch gar nicht vollstaendig aufgebaut sind. Wuerde es die Gruende nicht geben, wuerden die UKW Privaten und der VPRT gar nicht so auf die Barikaden gehen. Tun sie aber, weil sie merken, dass DAB+ ein ziemlicher Erfolg werden wird, sobald die Netze aufgebaut und DAB+ jedem bekannt gemacht wird. Letzteres wird sehr schnell gehen, wenn auch auf gaengigen UKW Programmen auf DAB+ hingewiesen wird. Einige machen es schon, andere, hier im Norden, fangen gerade erst damit an.


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