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BeitragVerfasst: Mo 9. Sep 2019, 15:28 
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In Hamburg soll laut M. Fuhr ein zweiter Digitalradio Mux von der dortigen Landesmedienanstalt ausgeschrieben werden. Dies passiere, da die Nachfrage so extrem hoch sei.

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BeitragVerfasst: Mo 9. Sep 2019, 15:57 
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DAB-Freak

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Der soll auch mehr Leistung / Reichweite bekommen. Radio Hamburg z.B. in den neuen wechseln um eine UKW aehnliche Reichweite zu erhalten. Bin gespannt, ob da auch 16 Programme rein kommen oder man zusaetzlich einen besseren Fehlerschutz waehlt.


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BeitragVerfasst: Mi 6. Nov 2019, 22:50 
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DAB-Freak

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„Diese Entscheidung ist umso unverständlicher, da wir sämtliche von der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein gestellten Anforderungen in vollem Umfang erfüllen. Wir werden nun die Begründung abwarten und danach entscheiden, ob wir Rechtsmittel einlegen.“

Kommt uns bekannt vor oder?
Diesmal geht es aber um UKW, denn die MA HSH hat Energy die Frequenz 97,1 weggenommen und diese nun FluxFM zugewiesen.
Weiterhin darf Rockantenne nicht mehr die 91,7 mit dem Indee Programm 91,7xfm bespielen, denn da soll nun bald ByteFM zu hoeren sein.
Dann schauen wir mal wie lange solche Entscheidungen bei UKW dauern und ueber wieviele Instanzen es denn gehen wird, bis dann evtl. doch andere Programme auf den UKW Frequenzen zu hoeren sein werden. :roll:

https://www.radioszene.de/138179/energy ... mahsh.html

Denke die Entscheidung zielt auf die Staerkung von DAB+ ab. FluxFM hat schon in Berlin kaum Einschaltquote und ByteFM wird da kaum anders werden. 917xfm und Energy, der halbwegs gute Einschaltquoten hat, sind weiter ueber DAB+ zu hoeren, wo man die jungen Leute ja hinbekommen moechte, allerdings Energy nur in der bundesweiten Version. Energy duerfte nun auf den 2. Hamburger Privatmux wollen, so denn ihr Rechtsmittel doch keinen Erfolg versprechen sollte.


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BeitragVerfasst: Do 7. Nov 2019, 06:35 
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Logischerweise sehen das die betroffenen Sender gegen sich und ihre Reichweite, aber wenn das eine reguläre Ausschreibung ist, dann ist das so.

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BeitragVerfasst: Do 7. Nov 2019, 09:42 
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DAB-Freak

Registriert: Di 1. Sep 2015, 17:50
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Zeigt einmal mehr, nach z.B. Paradiso Berlin, dass es fuer kleinere Player keinen Bestandsschutz gibt. An Radio Hamburg aber wuerde sich die MA HSH garantiert nicht rantrauen und den von UKW verbannen. Gab allerdings auch niemanden, der stattdessen fuer deren teure Frequenz zahlen wollte.
Der geplante leistungsstaerkere 2. Hamburger Privatmux ist u.a. auch von Radio Hamburg gefordert, die eine zu UKW vergleichbare DAB+ Reichweite haben wollen.


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BeitragVerfasst: Sa 9. Mai 2020, 18:11 
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Foren-Neuling

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Ich denke, wenn z.b. Radio Hamburg eine DAB-Reichweite, wie bei UKW haben möchte, dann müßte man wohl mit min. 10 KW und Rundstrahlend senden.
Ich könnte aber glatt Wetten, das dann wieder die Dänen Einspruch erheben. Das hatten sie doch unlängst auch in Bremen für einen Sender, ich weiß nicht mehr ob es um DAB oder UKW ging, auch Einspruch erhoben. Das Ergebnis war, das nur mit verminderter Leistung gesendet werden konnte, was vermutlich noch immer so ist (?).

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DXer Equipment :
UKW : Denon TU-800 (Modifiziert : 250/150/110 KHz) + Triax FM-3
DAB+ : Hama DIT2100MSBT + Iskra 3H-VHF-12-LOG

Weitere Tuner : Pioneer F-504RDS, Denon TU-1500RD + Hama DIT2010
DAB-Radios : Panasonic RF-D10 + SilverCrest SDRF 10 B1


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BeitragVerfasst: Sa 9. Mai 2020, 20:39 
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DAB-Freak

Registriert: Di 1. Sep 2015, 17:50
Beiträge: 2839
Darum soll der 2. ja in den Kanal 10 kommen, ich glaube 10D, damit er mit 10kW senden kann, vielleicht vom HH Turm und aus Moorfleet. Der 1. soll auf 12C wechseln und bei 4kW bleiben. So war jedenfalls noch der Planungsstand Ende 2019.


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BeitragVerfasst: Mo 11. Mai 2020, 13:15 
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DAB-Interessierter

Registriert: Do 23. Apr 2020, 08:30
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Wenn HH 11 C nach 12 C wechselt, entschärft sich die Situation auf 11 C sicher deutlich, jetzt sind dort häufig zwei oder sogar drei Multiplexe zu empfangen, so dass man am Ende in weiten Teilen Norddeutschland gar nichts hört. Im Dreiländereck HH/SH/NDS ist das besonders schlimm. Statt Fernsehturm/Dänemark/S-Anhalt stören sich dann künftig auf 12 C "nur noch" Moorfleet und DK und auf 11 C "nur noch" Sachsen-Anhalt und DK.

Das mit dem Einspruch war wegen P3 auf FM 97.2 MHz - ich weiß nur nicht mehr ob im Zuge der Koordinierung für 97,2 Bremen (MotorFM) oder 97,3 WHV (Njoy) oder sogar bei beiden. Egal wie, natürlich vollkommener Schwachsinn, dass dadurch P3 im Zielgebiet gestört werden könnte. Eher drückt der 60.000 Watt starke Däne diese Kleinsender in Deutschland weg.
Aber so ist das eben, auch die polnischen und tschechischen UKW-Frequenzen aus Jemiolow, Kolowo, Slawoborze, Swinouscjie, Jested und Usti nad Labem stören deutsche Stationen mit bis zu 60.000 Watt
Nur wehe wenn an der Grenze irgendwo auf deutschem Gebiet ein 500 Watt-Sender installiert werden soll, dann folgt der Protest aus dem betroffenen Nachbarland auf dem Fuße. Hatte man ja auch bei Kanal 5 mit den Niederländern.

Auf DAB scheint man das zumindest in Dänemark (siehe 11 A Falster gegen 11 A Warsewo) mit dem Einspruch nicht so eng zu sehen, sonst hätte man die Planung von HH auf 11 C damals sicher blockiert. Das ist schon ziemlich ätzend bei Hochdruck, nur zuckende Balken ohne Ton weil HH und DK gleich stark einfallen, jetzt nach der Leistungserhöhung auf dänischer Seite erst recht (apropos Einspruch - wurde da eigentlich Deutschland um Zustimmung gefragt?)

In HH soll ja auch noch der NDR von 7 A nach 10 A wechseln. Ich bin gespannt wann das vollzogen wird.


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BeitragVerfasst: Mo 11. Mai 2020, 14:05 
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Foren-Neuling

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Beiträge: 33
Wohnort: Hamburg
Was den Umzug vom 7A auf den 10A betrifft, so hatte ich Ende letzten Jahres eine Mail an den technischen Service des NDR geschrieben.
In der Mail wurde bestätigt, das der Umzug definitiv noch in diesem Jahr statt finden soll und dann sendet man mit 10 KW Rundstrahlend, so deren Aussage.
Warten wir es also ab, ob sich der NDR an seine eigenen Vorgaben hält...

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BeitragVerfasst: Mi 13. Mai 2020, 19:08 
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DAB-Interessierter

Registriert: Do 23. Apr 2020, 08:30
Beiträge: 126
Gab es da nicht irgendeine Aussage zu einem Zusammenhang mit dem 2. Bundesmultiplex, damit die Hörer nicht zweimal einen Kanalsuchlauf machen müssen? Der Termin für den Frequenzwechsel steht und fällt also mit der Inbetriebnahme der Antenne Deutschland-Programmplattform.

Zitat:
dann sendet man mit 10 KW Rundstrahlend


Auf 10 A sendet bislang schon das Emsland/Bentheim/Münsterland-Ensemble des NDR.
Vor allem der weitreichende Fernmeldeturm Grafensundern mit 10 kW, bei rund 200 km Entfernung. Der kommt damit bei guten Bedingungen bis an die Ostsee. Der Kanal ist sonst völlig frei.
Im Großraum Hamburg ist der 10 A mit NDR NDS morgens im Sommer keine Seltenheit.

Dann hat man wieder das selbe Szenario was man seit der Aufschaltung von Stadthagen auf dem Kanal 7 A hat: Der NDR stört sich mit 10 kW ND aus Moorfleet bei Hochdrucklage selber!
Man muss sich nur mal die Deckungskarten von Hamburg und Niedersachsen übereinander legen.
Deshalb wollte man ja runter von 7 A.

Da wird das dann künftig auf Kanal 10 A im Raum Celle / Winsen / Soltau / Verden/ Nordheide bis runter nach Alfeld eine riesige Zone geben wo gar nichts geht.
Ärgerlich für die Leute die dort 90,3 hören wollen. Die einstige HH-Welle hat noch immer viele Hörer im Speckgürtel Richtung Hannover , Bremen und Neumünster.
Da bleibt dann doch wieder nur UKW übrig (auch dank der angrenzenden 98.4 MHz aus Cuxhaven-Altenwalde).

Auf der NDR-Seite steht weiterhin:

Die Regionalisierung der NDR 1 Landesprogramme erfolgt im Sommer 2020.

Erst danach werden vermutlich die weiteren Schritte erfolgen:
- Aufschaltung der ersten Standortwelle für den 2. nationalen Multiplex
- Kanalwechsel am Standort Hamburg
- anschließend weiterer 11 C - Ausbau in S.-Anhalt (Osterburg / Stendal / Salzwedel)
- Bekanntgabe und Aufschaltung der Sender für den 2. Hamburg-Mux


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