Digitalradio-in-Deutschland

Dein Board für DAB+ - Das Radio der Zukunft
Startseite D-I-D besuchen
Aktuelle Zeit: Fr 2. Okt 2026, 00:29

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 426 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 39, 40, 41, 42, 43
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Schweden DAB+
BeitragVerfasst: Fr 7. Aug 2026, 21:48 
Offline
DAB-Freak

Registriert: So 7. Okt 2018, 11:35
Beiträge: 1915
Sagmal was ist denn da bei Bauer los? Das ist ja der totale Kahlschlag. So bieten die Ensembles ja kaum noch Mehrwert gegenüber UKW, von der guten Audioqualität mal abgesehen. Das sind ja nur noch die UKW Programme plus das neue Aftonbladet Radio.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Schweden DAB+
BeitragVerfasst: Fr 7. Aug 2026, 22:02 
Offline
DAB-Freak

Registriert: Di 1. Sep 2015, 17:50
Beiträge: 7745
Bauer moechte nicht mehr so viele Programme senden. Es sollen aber 4 Fremdprogramme mit in den Mux. 1 x Viaplay Radio und 3 x Mad Men. Dann sind es wieder 9.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Schweden DAB+
BeitragVerfasst: Do 1. Okt 2026, 15:17 
Offline
DAB-Freak

Registriert: So 7. Okt 2018, 11:35
Beiträge: 1915
Jetzt war ich kürzlich auf Rügen und hab da natürlich auch DXt. Ich war positov überrascht von der Klangqualität bei Viaplay. Alles schön laut, knackig, crisp und sauber. Kaum ein Unterschied zum Bauer Klang mit 128 kbps.
Herausragend war natürlich Sveriges Radio mit 192 kbps.

Wieso schaffen es dort die 72er bis 96er Sender so viel besser zu klingen, als entsprechende Sender bei uns?


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Schweden DAB+
BeitragVerfasst: Do 1. Okt 2026, 18:41 
Offline
DAB-Freak

Registriert: Di 1. Sep 2015, 17:50
Beiträge: 7745
Weil es den Klang des AAC Codecs negativ beeinflusst wenn man wie in Deutschland zumeist 6 dB zu leise sendet. Auch die NF Verstaerkung im DAB Radio oder auch wenn ueber Aux verbunden, ist auf optimalen Pegel ausgelegt und nicht auf -6 dB. Einige Private gehen bei uns immerhin auf nur 3 dB zu leise. Kuerzlich hat RTL Radio den Pegel angehoben. Die ARD Programme aber senden alle viel zu leise, einige rbb Programme um ganze 9 dB.
In Schweden macht man es richtig, in Polen auch.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Schweden DAB+
BeitragVerfasst: Do 1. Okt 2026, 20:22 
Offline
DAB-Freak

Registriert: So 7. Okt 2018, 11:35
Beiträge: 1915
Liegt das echt nur an der Lautstärke? Dann wäre das ja ein Leichtes das hierzulande zu ändern. Generell waren die genannten Sender aber fast alle weniger schmirgelig.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Schweden DAB+
BeitragVerfasst: Do 1. Okt 2026, 22:52 
Offline
DAB-Freak

Registriert: Di 1. Sep 2015, 17:50
Beiträge: 7745
Ja ist so, vor allem wenn mit wenig Datenrate gearbeitet wird, wie eben die typischen 72kbps (62kbps). Dann ist der negative Effekt unueberhoerbar.

Die Google KI erklaert dir das ganz gut, wenn du sie danach fragst:

Wenn der AAC-Codec zu leise ausgesteuert wird, führt das vor allem zu einem Verlust an Dynamik, Detailtreue und Audioqualität.
Das liegt an der Art und Weise, wie digitale Audiokompression funktioniert. Hier sind die genauen Auswirkungen im Detail:

1. Verlust der Bit-Auflösung (Quantisierungsrauschen)
Im digitalen Audio bestimmt die Lautstärke, wie viele "Stufen" (Bits) zur Beschreibung eines Tons genutzt werden.
• Wenn ein Signal viel zu leise ist, nutzt es nur die untersten Stufen dieser Skala.
• Dadurch steigt das relative Quantisierungsrauschen (Rundungsfehler bei der Digitalisierung).
• Zwar nutzt AAC eine variable Bitrate und hochentwickelte Algorithmen, aber ein extrem leises Signal verliert unwiderruflich an mathematischer Präzision.

2. Das psychoakustische Modell arbeitet ineffizient
AAC ist ein verlustbehaftetes Format, das auf der Funktionsweise des menschlichen Gehörs basiert (psychoakustisches Modell). Es schneidet Frequenzen weg, die der Mensch ohnehin nicht hören würde (z. B. sehr leise Töne direkt nach einem lauten Knall).
• Wenn das gesamte Signal von vornherein zu leise ist, fallen viele feine Details unter die absolute Hörschwelle des Codecs.
• Der Codec stuft diese Details als "unwichtig" ein und löscht sie komplett, um Bits zu sparen.
• Das Ergebnis: Der Klang wirkt flach, stumpf und verliert seine "Atmosphäre".

3. Probleme beim späteren Lautstärkekampf (Gain-Staging)
Wenn du die zu leise AAC-Datei später beim Abspielen (oder in einem Schnittprogramm) wieder lauterdrehst, passiert Folgendes:
• Du verstärkst nicht nur das Nutzsignal, sondern auch das Kompressionrauschen und eventuelle Artefakte des AAC-Codecs.
• Es beginnt merklich zu rauschen oder zu "zirpen" (Artefakte der Datenreduktion werden hörbar).

Fazit & Best Practice
Um die Vorteile von AAC voll zu nutzen, sollte das Signal so laut wie möglich, aber ohne zu übersteuern (Clipping) ausgesteuert werden. Der optimale Spitzenpegel (True Peak) bei der Konvertierung oder Aufnahme liegt meistens zwischen -1,0 dBTP und -2,0 dBTP.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 426 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 39, 40, 41, 42, 43

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 7 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Impressum

Datenschutz (EUDSGVO)

Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de