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 Betreff des Beitrags: Re: Ausbau des Bundesmuxes 2018
BeitragVerfasst: Mo 7. Mai 2018, 23:02 
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DAB-Freak

Registriert: Sa 6. Aug 2016, 16:40
Beiträge: 2630
Wohnort: Vorpommern
[OT] An: Dann müssen wieder die guten alten 2Meter ( Trabi Glasfieber Antennen an diversersen Autos auf der Straße ran ). [OT Aus] Im Mysnip Forum schrieb auch schon ein User eventuell sendet UKW länger und Dab+ wird bestimmt abgeschaltet in Zukunft. Naja zu DDR Zeiten waren ja auch nur 2TV und 5 oder 6 UKW Radiosender zu hören. Dann doch wieder auf MW oder KW zurück ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Ausbau des Bundesmuxes 2018
BeitragVerfasst: Mo 7. Mai 2018, 23:16 
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Foren-Neuling

Registriert: Mo 12. Mär 2018, 22:57
Beiträge: 83
2016 hat geschrieben:
[OT] An: Dann müssen wieder die guten alten 2Meter ( Trabi Glasfieber Antennen an diversersen Autos auf der Straße ran ). [OT Aus] Im Mysnip Forum schrieb auch schon ein User eventuell sendet UKW länger und Dab+ wird bestimmt abgeschaltet in Zukunft. Naja zu DDR Zeiten waren ja auch nur 2TV und 5 oder 6 UKW Radiosender zu hören. Dann doch wieder auf MW oder KW zurück ?


Die Logische Konsequenz wäre nicht benötigte teure Funzeln abzuschalten. Der Hessische Rundfunk hat zum Jahreswechsel ja schon Funzeln in Fulda und Limburg, die ich über eigene Standorte liefen, abgeschaltet.

Das Problem für die neuen Eigentümer ist, dass sie ihr Geld wieder bekommen wollen und natürlich wäre hier eine Variante UKW länger laufen zu lassen, dann könnte man die monatliche Miete etwas senken.

Was mich persönlich wundert, in Leipzig, Magdeburg und Halle wurden neue Funktürmer errichtet. Divicon könnte hier doch ohne Probleme die UKW Sender hinverlagern. Man hat doch davon gesprochen, dass ein eigener Betrieb mit neuen Antennen günstiger wäre.
In Berlin hat der RBB den Standort Scholtzplatz.Auch hier könnten Frequenzen vom Alex hinverlagert werden und die Leistung eventuell etwas erhöht werden.

Der SR meidet hier im Saarland via DAB und DVB-T2 konsequent den Standort Schoksberg und bei der 103,7 gibt es einen Notplan zur Verlagerung nach Göttelborn. Außerdem wurde hier der Standort Spiesen und wird Felsberg neu gebaut.

Auch im RBB Land wäre dies eine Option gewesen für DAB und auch UKW neue Standorte zu errichten, um sich der Gängelung zu entziehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ausbau des Bundesmuxes 2018
BeitragVerfasst: Di 8. Mai 2018, 08:31 
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DAB-Interessierter

Registriert: Mo 8. Sep 2014, 19:24
Beiträge: 306
Wohnort: Bergen auf Rügen
je091068 hat geschrieben:
:( Wenn die Meister die Grundnetzsender Rostock Garz und Züssow nicht aufeinander abgestimmt haben, dann haben sie wieder am falschen Ende gespart.
Unter dem Motto: Das macht doch nichts das hört doch keiner. :mrgreen:

Du begreifst es nicht.
Die Sender stehen einige km voneinander entfernt. Da können sie abstimmen was sie wollen. Außer sie setzen den Sender Rostock von Rostock nach meinetwegen Usedom um! Dann passt das mit den km wieder. Nur dann ist Rostock ein weißer Fleck.
Zumal, bei der Abstimmung der Sender gibt es recht wenig "abzustimmen". Die Dinger werden über GPS zeitsynchronisiert. Die einzige Komponente im System die für eine Zeitverschiebung im Empfangssignal sorgt ist die Entfernung im Senderverbund bei den Sendern untereinander. Drum DARF es bei weit strahlenden Sendern keine großen Leistungen geben.
Begreife es oder lass es sein. Von mir aus war das der letzte Erklärversuch.

Thema DAB Ausbau Stopp und UKW Streit.
Da wo die Sendeanstalten schon lange einen guten DAB Ausbaustand haben, da kann man auch locker mal über das eine oder andere Abschalten kleiner UKW Funzeln nachdenken. Aber da wo es um die großen Rundfunkanstalten geht, da geht es eben schlicht um Reichweite und möglichst große Zuhörerzahlen. Und die können derzeit nicht auf UKW verzichten. Drum sehe ich das mit dem DAB Ausbaustopp schon als eine durchaus wirksame Möglichkeit an um die Jungs der Sendetechnik an einen Tisch und zur Einigung zu zwingen. Die MB hat durch den Verkauf gut Geld verdient und wollte dieses in DAB investieren. Da steht sicher einiges an Technik und Personal bereit was gerne verbaut und beschäftigt werden möchte. In sofern fällt der MB das abgestoßene Thema UKW doch wieder auf die Füße.
Und wie wenn nicht so sollen die Programmanbieter den entsprechenden Druck ausüben um sicherzustellen, daß sie am 1.7. immer noch eine flächendeckende Versorgung ihrer Hörer bieten können. So wie ich das derzeit sehe und verstehe sind die Positionen der einzelnen Parteien ja eher verhärtet als verhandelbar.
Und mal schnell nen neuen Standort aufbauen oder Frequenzen dort hin zu verlagern dürfte nicht Flächendeckend so schnell möglich sein. Dürften die das überhaupt? Also eine Frequenz die für Standort x frei gegeben ist auf Standort y zu übergeben? Muß doch sicher auch alles erst wieder beantragt/koordiniert werden. Das dürfte nur bei wenigen km Abstand und erlesenen Standorten mal fix gehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ausbau des Bundesmuxes 2018
BeitragVerfasst: Di 8. Mai 2018, 09:49 
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DAB-Interessierter

Registriert: Mi 22. Jan 2014, 09:51
Beiträge: 100
Ich denke mal, ohne ein OK durch die Bundesnetzagentur geht definitiv nix. Aber man kann durchaus im Rahmen eines "Versuchsbetriebs" schon ohne internationale Umkoordinierung von einem anderen Standort senden, zumal dann, wenn die Reichweite sich dadurch nicht vergrößert. Der Genfer Wellenplan erlaubt solche kleinräumigen Verlagerungen durchaus.
Wenn es dann aber Beschwerden aus dem In- und Ausland über auftretende Störungen gibt, muss man natürlich dafür sorgen, dass diese beseitigt werden. Aber so könnte man durchaus relativ kurzfristig andere Standorte nutzen.

Wenn man z.B. in Berlin statt vom Alex vom Scholzplatz sendet, sollte das v.a. Richtung Polen relativ wenig Auswirkung haben, wenn dann geht die Reichweite wohl eher zurück.

Bei gerichteten Frequenzen wird es wohl schwieriger. Da hat man oft wenig Freiheiten bei der Alternativstandortwahl, weil man ja sicherstellen muss, dass das zu versorgende Gebiet in der Sendekeule drin liegt. Wenn dann der neue Standort auf der anderen Seite der Stadt liegt und die Antennen von der Stadt wegzeigen müssen, damit es zu keinen Störungen kommt, wird das wenig sinnvoll sein.

Aber man muss immer auch den technischen und personellen Aufwand sehen: wir sprechen da von vielen Hunderten Frequenzen, die da zur Disposition stehen, das stellt man nicht von heute auf morgen auf andere Standorte/Antennenanlagen um. Ich denke, man kann vielleicht EInzelfälle auf die Art entschärfen, aber 90% der Frequenzen wird man wohl auf absehbare Zeit so beibehalten müssen wie sie jetzt senden. Dann stellt sich eben auch die Frage nach den Laufzeiten der Verträge.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ausbau des Bundesmuxes 2018
BeitragVerfasst: Di 8. Mai 2018, 10:28 
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DAB-Bitkenner

Registriert: So 20. Okt 2013, 10:58
Beiträge: 764
Wohnort: Rostock
je091068 hat geschrieben:
:( Wenn die Meister die Grundnetzsender Rostock Garz und Züssow nicht aufeinander abgestimmt haben, dann haben sie wieder am falschen Ende gespart.
Unter dem Motto: Das macht doch nichts das hört doch keiner. :mrgreen:

Der Sender Rostock mit seinen 2,5 Kw ist natürlich kein Problem für Rügen, auch nicht bei Tropo. Und das SFN des 5C ist auch richtig von der MB eingestellt. Natürlich wird sich bei Tropo die Fehlerrate in Bergen auf dem örtlichen Hügel etwas erhöhen, da aber in Bergen der Garzer Sender die Synchronisation des Radios voll übernommen hat, ist dies überhaupt kein Problem. Das Radio wird auch bei Tropo weiterhin perfekt funktionieren.

_________________
QTH: Rostock, Empfänger: Hama DIT2000 an VHF Antenne: K5-12 - 5 Elemente mit TGN-DAB VV, BMW mit DAB+ Werksradio und Außenmagnetantenne mit TGN VV, Pure Evoke 2S, Soundmaster IR 4400, Technisat DigitRadio 400, Noxon DAB Stick, SIRD 14 C2, LG Stylus2


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 Betreff des Beitrags: Re: Ausbau des Bundesmuxes 2018
BeitragVerfasst: Di 8. Mai 2018, 10:56 
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DAB-Interessierter

Registriert: Mo 8. Sep 2014, 19:24
Beiträge: 306
Wohnort: Bergen auf Rügen
Richtig! Drum schreibe ich das mit dem Problem auch in Anführungszeichen! Ein Problem würde es eventuell geben wenn wie von einem User gewünscht und immer wieder angezählt HRO mit 10kW senden würde.
Ich beobachte eben nur ein jetzt etwas schlechteren SNR der zumal deutlich stärker schwankt als zuvor. Je mehr Tropo um so schlechter wird der SNR. Das hat aber keine Auswirkung auf die eigentliche Übertragung.
Bei der aber doch eher schwachen Abdeckung im nördlichen Bereich der Insel, wo es dann aber obendrein "freie Sicht" Richtung HRO gibt, könnte sich das schon negativ auswirken. (könnte - meine Vermutung!) Bei den gewünschten 10kW würde es dann sicher Probleme geben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ausbau des Bundesmuxes 2018
BeitragVerfasst: Di 8. Mai 2018, 11:43 
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DAB-Freak

Registriert: Sa 6. Aug 2016, 16:40
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Eine Überlegung von mir um die Insel Usedom eventuell besser als vom Standort Heringsdorf zu versorgen. Man hätte sich bei einen Polnischen Turmbetreiber doch auch ein Mast in Swinemünde anmieten können ( so könnte man doch voll 4-6 KW) nach Deutschland senden. So sollte Graz, Züssow und Casekow dann auch mithelfen die Insel zu versorgen. Heringsdorf ist definitiv ein Wald und Wiesen Füller. @Marc Danke für deine Erklärung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ausbau des Bundesmuxes 2018
BeitragVerfasst: Di 8. Mai 2018, 17:03 
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DAB-Interessierter

Registriert: Mo 29. Jan 2018, 20:03
Beiträge: 112
Wohnort: Rhein-Main
Mit Polen ist das wahrscheinlich nicht so einfach zu machen, wie mit Österreich und der Schweiz. Die Bayern nutzen zwar Standorte in Österreich, nicht aber in Tschechien. Ich glaube auch nicht, daß so etwas vom NDR, MDR oder rbb geplant ist, Standorte in Polen zu nutzen.

_________________
HiFi-Fan


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 Betreff des Beitrags: Re: Ausbau des Bundesmuxes 2018
BeitragVerfasst: So 13. Mai 2018, 10:00 
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Foren-Neuling

Registriert: So 13. Mai 2018, 09:52
Beiträge: 1
27.4.2018 • Digitalradio: Bundesmux jetzt für Rügen

Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107Auf Rügen ist jetzt der nationale DAB+-Multiplex zu empfangen. Heute ging laut ukwtv.de das Programmpaket im Kanal 5C an der Sendeanlage Garz im Südosten der Urlaubsinsel mit 5 kW in Betrieb. Es handelt sich zunächst wohl um Tests.
Damit beginnt der weitere Ausbau des Bundesmux. Bisher wurden etwa 68,8 Mio. Einwohner auf 93,5 Prozent der Fläche über 120 Sendeanlagen versorgt. Nach weiterem Ausbau auf etwa 200 Sendestandorte bis 2020 könnten 98,9 Prozent der Bevölkerung (mobil) bzw. 89,1 Prozent indoor erreicht werden.
Der NDR hat für seinen Mux in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr die Sendestandorte Züssow (Sommer 2018) und Stralsund (ab Ende 2018; auch für Rügen) angekündigt.

Ist wohl wirklich nur Testbetrieb in Garz auf 5c; gestern in Bergen in der Wohnung voller Pegel , ganzer BX, heute
nur ÖR halber Pegel die Privaten schwach bis 0 Pegel.... :oops: :oops:


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 Betreff des Beitrags: Re: Ausbau des Bundesmuxes 2018
BeitragVerfasst: So 13. Mai 2018, 23:04 
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Foren-Neuling

Registriert: Mo 12. Mär 2018, 22:57
Beiträge: 83
Es gibt immer noch keine offizielle Bestätigung für den Bundesmux auf Rügen.


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