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BeitragVerfasst: Sa 22. Nov 2014, 17:16 
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DAB-Freak

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pomnitz26 hat geschrieben:
Ich habe daheim auf dem Dach eine kleine 38cm aktive Stabantenne auf dem Dachboden unterm Dach.
Ich benötige DVB-T und DAB aus allen Richtungen in horizontaler und vertikaler Empfangsposition.

Was meint Ihr? Gibt es was besseres als einen vertikalen Stab?
Grund mit einem portalen Radio hat man oben den ein oder anderen Balken mehr. Berlin horizontal und Bayern vertikal liegen an. Es gibt natürlich immer einige Modell zu finden.

Meine Zimmerantenne mit Gitter für UHF kann ich nicht ausrichten. Speziell im UHF Bereich stören sich dann auch 2 Richtantennen. Da komme ich mit dem DVB-T Stab sehr weit.


Ich habe das Dual auch mal direkt an die Antenne gehängt und hatte 1-2 Balken mehr. Das liegt daran, weil das Dual empfindlicher ist als der MBV, der ja normaler weise dazwischen hängt. Bei Dir wird es ähnlich sein. Die Rauschzahl des Verstärkers sollte so niedrig wie möglich sein.
Zur Antennenfrage kann man keine grundsätzliche Aussage treffen, da bei Unterdachmontage die Theorie stark von der Praxis abweichen kann, bedingt durch die Umgebungseinflüsse die auf die Antenne einwirken.
Dein 38cm Stab ist bei DAB eine Lambda 1/4 Antenne. Theoretisch bringt eine Lambda 1/2 Antenne mehr Signalstärke, allerdings muss dann die Anpassung an das angeschlossene Kabel oder Verstärker wieder hergestellt werden, da sich der Fußpunktwiderstand der Antenne ändert. Nach meiner Meinung entstehen die meisten Verluste durch Fehlanpassung ganz am Anfang, also an der Antenne.
Die Ausdehnung einer Lambda 1/2 Antenne ist größer, da sie ja doppelt so lang ist. Bei unterschiedlicher Feldstärke unterdach, räumlich gesehen, kann es passieren das keine Verbesserung gegen 1/4 zu erzielen ist. Bestes Beispiel, mit einer kurzen Yagi erzielt man unterdach oft bessere Ergebnisse, als mit einer langen. Die Ursache ist eben die unterschiedliche Feldstärke und die Umgebungseinflüsse auf die Antenne.
Du siehst also das ist ein sehr schwieriges und komplexes Thema. Da heist es nur probieren, probieren und noch mal probieren.
Gruß Wolle

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BeitragVerfasst: Sa 22. Nov 2014, 18:35 
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Danke.
Mit der Antennenlänge habe ich gespielt. Für UHF und VHF wurde es nur schlimmer. Aktuell scheint der Stab nicht zu toppen.

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BeitragVerfasst: Sa 22. Nov 2014, 19:23 
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pomnitz26 hat geschrieben:
Danke.
Mit der Antennenlänge habe ich gespielt. Für UHF und VHF wurde es nur schlimmer. Aktuell scheint der Stab nicht zu toppen.


Hast du schon mal einen Dipol für Band III probiert mit Vorverstärker? Da ist die Anpassung in Ordnung und die Kabeldämpfung ist auch kein Thema. Und so wie Wolle schon geschrieben hat, kann man so die beste Stelle unter Dach damit finden.

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BeitragVerfasst: Sa 9. Mai 2015, 15:20 
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Ich war nochmal an meiner Dachantenne.
Mittlerweile sind UHF für DVB-T, VHF für DAB und UKW getrennt.

Mit den digitalen Bereichen bin ich zufrieden. Bei UKW hatte ich noch keine richtige Antenne, also bestellt und eingebaut. Mit einer geschlossenen Schleife von 2x70cm wo oben der Stab mit 1,5m verbindet ist der Empfang aber einiges schlechter wie nur mit den 2x70cm nach rechts und links. Wie kann das sein? Ich profitiere von umliegenden Hängen die das Signal zur Antenne bündeln. Hat es damit was zu tun?

Weitere Frage. Würde es was bringen die DAB Schleife auch zu öffnen?

Ausserdem ist mir aufgefallen das der richtige Umsetzer oder wie das Ding am Dipol was die 300Ohm auf 75Ohm anpasst auch noch ein paar wenige Punkte bringt. So habe ich mit einen Kanal 5-12 Umsetzer ein wenig mehr als mit UHF/VHF/FM.

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BeitragVerfasst: Sa 9. Mai 2015, 18:39 
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Ich habe beide Antennentypen bei mir ausprobiert und mit dem Schleifendipol ist der Empfang bei mir geringfügig besser. Allerdings besteht der Schleifendipol bei mir nur aus 240 Ohm Flachbandleitung auf eine schmale Holzlatte genagelt, wo die Enden zusammen gelötet sind. Der Abgang in der Mitte wie beim Industriellen.
Da Du ja offensichtlich viele Sender über Reflektionen empfängst, ist es schon möglich, das der gestreckte Dipol (Stabantenne) die besseren Ergebnisse bringt.
Zu Deiner zweiten Frage, wenn Du den Schleifendipol in der Mitte auftrennst, dann hast Du ja wieder einen gestreckten Dipol, allerdings nun viel zu lang, nämlich 2x1,5m. Dann geht wahrscheinlich nicht mehr viel auf UKW.
Symmetrierglieder (von Dir Umsetzer genannt) gibt es viele im Handel. Ich hatte da zwei zur Auswahl und habe da mit einem Messgerät die Feldstärke am Tuner gemessen, und das Beste genommen. Riesige Unterschiede gibt es da meiner Erfahrung nach aber nicht, man merkt das dann aber bei sehr schwach einfallenden Sendern.
Gruß Wolle

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BeitragVerfasst: Sa 9. Mai 2015, 19:08 
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Also UKW hat 70cm nach rechts und 70cm nach links. Der Rest der Schleife wurde abgesägt.

Für DAB ist eben die komplette geschlossene Schleife besser. Das ist aber dann eine andere für VHF mit 35cm.

Nochmal an Wolle.
War UKW nicht auch nur ein einfacher Dipol? Dann hätten wir das gleiche System. Mit UKW ist der Empfang von Naumburg her auf Berlin ausgerichtet. Die Ostseewelle muss dauerhaft empfangbar sein. Komischer Weise ist das leichter wie Berlin Brandenburg auf UKW.

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BeitragVerfasst: Sa 9. Mai 2015, 19:20 
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Genau so eine Schleife wie bei DAB kannst Du ja auch bei UKW verwenden, natürlich mit anderen Maßen eben an UKW angepasst. Meine Bandleitung ist auch nur im Prinzip ein Schleifendipol, sieht nur etwas anders aus.
Gruß Wolle

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BeitragVerfasst: Mo 17. Aug 2015, 21:06 
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Auf meiner Arbeit hatte immer mal schwankenden Empfang. Wenn ein Zug vorbei gefahren kam brach es teilweise völlig ein. Nicht schön wenn man eine Aufnahme macht.

Bisher war eine gewickelte Kupferspule mit reichlich Antennenlänge recht gut aber sehr an den Kanal gebunden und auch wie das Kabel von oben nach unten hängt. Danach brachte ich eine aktive DVB-T 38cm Stablänge mit. Je nach Kabelweg wurden andere Radios gestört, wahrscheinlich bläst die Verstärkung zum Kabel heraus.

Der Gewinner mit weitem Abstand ist eine einfache VHF Band 3 Schleife und Abstimmung von 300 auf 75Ohm. Soweit eigentlich nichts besonderes. Die Züge führen zwar immernoch zu einem Signalrückgang aber von 20 auf 18db macht das nicht wirklich einen Unterschied. Was auffällt ist das die Geräte mit Teleskopantenne die schon etwas weiter weg sind auch deutlich an Empfangspegel zugelegt haben. Ähnliches ist mir daheim an der Dachantenne auch schon aufgefallen. Kann das sein? Also es ist definitiv so, aber eine Erklärung. Hier ist die Antenne ohne Verstärker, eine lächerliche einfache Schleife 70cm Gesamtlänge.

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BeitragVerfasst: Di 18. Aug 2015, 00:35 
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DAB-Freak

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Also metallische Gegenstände in der Nähe einer Antenne, sei es nun eine andere Antenne oder ein Metallstab, können schon durch Bündelung oder Reflektion Veränderungen beim Empfang verursachen. Da kann man aber keine verlässliche Vorausage treffen, das ist mehr oder weniger Zufall.
Gruß Wolle

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BeitragVerfasst: Mi 7. Okt 2015, 21:48 
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Nach Optimierung der Verstärker sieht es bei mir nun recht gut aus. Diese 2 Antennen sind für DVB-T/UHF und DAB/VHF. Das gute an der Sache, der Verstärker befindet sich direkt an der Antenne ohne Leitungsverluste. So bekomme ich 100m weg von der Antenne immernoch das Signal so gut wie oben. Auch gut bei diesen rauscharmen Verstärkern ist das man mit dem separat bestellbaren Netzteil die Spannung und somit die Verstärkung regeln kann. Es kann nämlich auch zuviel des Guten sein. Da ich UKW/DAB/DVB-T über 3 Antennen zusammengeschaltet habe ist der schwierigste Akt die Abstimmung gewesen. Für UKW sind die Ergebnisse weniger gut. DVB-T klappt mit dem Verstärker auch an der Band 3 VHF Schleife erstaunlich gut. UKW hat seinen eigenen Verstärker. Ich habe solange gestellt bis alle 3 Antennen zusammen so gut liefen als wäre nur der Frequenzbereich alleine angeschlossen. Erfahrungen wurden nun über mehrere Wochen gesammelt.

Hier mal der Link zum Verstärker MC 9102
http://www.pausat.de/catalog/product_info.php/9102-p-52

Das regelbare Netzteil
http://www.pausat.de/catalog/product_in ... l-bis-p-51


Dateianhänge:
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