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BeitragVerfasst: Sa 23. Sep 2017, 18:36 
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DAB-Freak

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@Wolle und Pomnitz 26 ich habe seit einen Jahr zwei Verstärker in nur 10Zentimeter Abstand in Reihe geschaltet. Den Folgeverstärker von Pausat und den RFT MBV Verstärker. Es koppelt nix zurück. Bis jetzt ist meine Meinung der RFT Verstärker hat mehr Leistung als diverse West Verstärker. Deshalb sitzt der DDR Verstärker als letzter Verstärker vor den Empfängern. Ohne den RFT Verstärker geht es aber auch nur das dann der 10C und 11B nicht mehr laufen. Achso Danke Wolle für die schnelle Antwort zum Verstärker. Gut 5DB ist viel geht aber sehr gut für die Ortssender am Dipol. Auch DAB läuft damit komisch.


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BeitragVerfasst: Sa 23. Sep 2017, 22:46 
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Wolle hat geschrieben:
pomnitz26 hat geschrieben:
Ich werde erstmal alles genau beobachten und dann sowieso Herr Paul nochmal eine Mail schreiben was stockbar sein soll und warum eine gewisse Kabellänge nötig ist.


Ja mach das mal Marcel, wäre auch für mich sehr spannend. Ich habe zu "Rückkopplung zur Antenne" auch schon mal im Netz gesucht, aber nichts verwertbares gefunden.
Mit "stockbar" meint der Herr Paul mehrere Verstärker hintereinander, aber dann sicherlich mit einem gewissen Abstand.
Gruß Wolle

Geschrieben wurde heute Vormittag. Ich gönne Herr Paul aber auch sein Wochenende. Es sind jedenfalls irre viele Programme zu empfangen. Auch auf den Bergen in der Umgebung komme ich nicht an so viele Programme, egal welcher Wellenbereich. Nur AM fällt komplett flach.

Ich hatte auch bei den Kabeländerungen an den Pegelstellern des MBV 4 gedreht. Über ½ wird die Sendeleistung so stark das dann die Programme weniger werden. Noch weiter hoch steigen dann einige Geräte aus und zeigen alle Balken auf Vollausschlag, nur das eben nichts mehr geht. Dann benötigen die meisten Geräte erstmal einen Neustart. Ist schon gewaltig was man heute alles kaufen kann und wieviel man falsch machen kann.

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BeitragVerfasst: Sa 25. Nov 2017, 13:36 
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Wolle hat geschrieben:
pomnitz26 hat geschrieben:
Ich werde erstmal alles genau beobachten und dann sowieso Herr Paul nochmal eine Mail schreiben was stockbar sein soll und warum eine gewisse Kabellänge nötig ist.


Ja mach das mal Marcel, wäre auch für mich sehr spannend. Ich habe zu "Rückkopplung zur Antenne" auch schon mal im Netz gesucht, aber nichts verwertbares gefunden.
Mit "stockbar" meint der Herr Paul mehrere Verstärker hintereinander, aber dann sicherlich mit einem gewissen Abstand.
Gruß Wolle

Zitat von Herr Paul auf der Homepage:
Zitat:
Tipp: Den Verstärker im Bereich von 0,5 bis 1 Meter nach dem Dipol anbringen. So kommt die volle Leistung herunter ohne Rückkopplung zur Antenne.
Bei mir sind tatsächlich seit der Verlängerung der Antennenleitungen nie mehr Störungen aufgetreten. Selbst als am Schornstein 2-3m weg von der Antenne mit Bohrmaschinen gearbeitet wurde waren nur leichte Störungen bei für Zimmerantennen unmöglichen Signalen leicht vorhanden, bei allem was für Dachantenne hier offiziell ankommt gab es nicht mal bei DVB-T alt Störungen. Da DAB ausgereizt ist gönne ich mir nochmal einen neuen Verstärker für DVB-T.

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BeitragVerfasst: Sa 25. Nov 2017, 13:58 
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DAB-Freak

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Ja so steht es auf der Homepage von Herrn Paul, ich würde aber gern den Sinn der Übung verstehen, da ich dazu auch absolut nichts im Netz finde. Die Praxis zeigt aber wiederum bei Dir Marcel, das etwas dran sein muss. Es gibt ja auch die Dosenverstärker für DAB+ und die werden ja nun direkt am Fußpunkt der Antenne angeschlossen. Ich habe beide, also 0,7dB Dosen-und F-Verstärker, ausprobiert, und da gibt es praktisch keinen Unterschied.
Gruß Wolle

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BeitragVerfasst: Sa 25. Nov 2017, 14:07 
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Mich würde ja auch interessieren ob die neuen Verstärker auch am Empfänger was nutzen ohne vor der Antenne. Hat das schon mal jemand getestet von euch?


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BeitragVerfasst: Sa 25. Nov 2017, 14:31 
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DAB-Freak

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Nur wenn der Rauschwert des Verstärkers niedriger ist als der des Empfängers. Hierbei besteht aber die Gefahr, das der Empfänger übersteuert. Ein Verstärker ist in erster Linie dazu da, die Verluste von Kabel und eventuell verbauten Weichen etc. auszugleichen.
Gruß Wolle

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BeitragVerfasst: Sa 25. Nov 2017, 14:36 
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Danke Wolle das weiß ich ja. Naja direkt am Empfänger ist der Verstärker kontraproduktiv ;) Ich wollte halt nur Wissen ob es geht. Schade das hier in der Nähe niemand wohnt von den Leuten wie Du. Hätte mir schon mal gerne eine Anlage die gut läuft angesehen. So kann man schon im Vorfeld sehen welche Fehler man selbst gemacht hat.


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BeitragVerfasst: Sa 16. Dez 2017, 01:27 
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pomnitz26 hat geschrieben:
Da DAB ausgereizt ist gönne ich mir nochmal einen neuen Verstärker für DVB-T.
Nach langen Test zu diesen Verstärker ist wenn überhaupt kaum ein Unterschied bemerkbar. Das die Verstärkung aber effizienter ist beweist der nachgeschaltete Verstärker weil die Signale wieder schlechter wegen Übersteuerung wurden. Demzufolge mußte der nachgeschaltete Verstärker in seiner Leistung etwas gedrosselt werden. Die Lieferung kam schnellstmöglich. Die Tests über einen längeren Zeitraum waren jedenfalls erfolgreich. Ohne Connected und den ganzen Kram sind immerhin 83 reine TV Programme unter Dach ohne Tropo stabil zu empfangen. Mit Tropo werden es wegen Gleichkanalbelegung ehr weniger statt mehr. Wenn Berlin Halle oder Weimar stört eben. Gleiche Erfahrungen hatte ich bei rauschärmeren DAB Verstärkern schon, den Nachverstärker eben herunterregeln. Profitiert vom Austausch haben in dem Fall die schwachen Empfänger und die Sticks für PCs.

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BeitragVerfasst: So 7. Jan 2018, 20:46 
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Hier mal noch zum Thema warum ein wenig Kabel zwischen die Dosenverstärker sollte. Der Herr Paul hat sich für die späte Antwort entschuldigt, es ist etwas unter gegangen, den Teil habe ich weg gelassen.

Aus meiner Email:
Bei mir haben sich nun noch Fragen ergeben.
1. Verstärker erst 2m nach der Antenne anbringen.
2. Nach 5m stockbar.

Das bedeutet dann wohl das ich den Verstärker erst 2m nach der Antenne anbringen darf. Tatsächlich war das auf UKW sehr wichtig, der Fernempfang über 200km hat sich deutlich verbessert. Zu nahe an der Antenne wurde der Empfang viel schlechter als mit sonstigen Antennen. Desweiteren steht auf den Packungen nach 5m stockbar. Auch kam es vor den Verstärker der UHF, VHF und UKW zusammenführt mit kurzen Kabeln in seltenen Fällen zu Totalauslösungen auf DVB-T und DAB. Erst wurden DAB mit dem 1,2db Verstärker direkt im Dipol betrieben und DVB-T mit dem MC 9102 ebenfalls direkt im Dipol der Techniyagi. Beide mit sehr kurzen Kabelwegen zum TechniSat MBV 4 der nur auf geringer Verstärkung bis zu ⅓ läuft. Nun mit längeren Kabeln scheint das Problem nicht mehr verschwunden und der Empfang hat sich nochmals ein wenig verbessert. Die Antennen haben nun auch alle ein Symmetrieglied für den jeweiligen Frequenzbereich bekommen. Warum ist das eigentlich so mit den langen Kabelwegen? Wäre auch für diverse Foren interessant. Pausat hat schon seinen Namen.

Mit freundlichen Grüßen

Hier die Antwort von Herr Paul:
1.) Ja, rund 2 Meter nach der Antenne. Wobei es von der Physik her keinen Beleg dafür gibt. Die simple Überlegung dabei ist, dass alles im Zusammenhang steht, also der Dipol mit ca. 1 Lambda λ und das Kabel mit der Strecke von 1 Lambda λ. Unterbricht man dieses System, dann stellen sich Veränderungen ein, meist negativ. Geht man außerhalb dieses Systemes, dann passiert erfahrungsgemäß nichts negatives mehr, was die Praxis bestätigt. Wie oben geschrieben, besteht durch die Physik dazu kein Grundsatz und auch keine Annahme. Im praktischen Leben aber haben dutzende Versuche gezeigt, dass da doch "irgendwas" anders wird, wenn man den Verstärker mindestens 1,5 bis 2 Meter nach der Antenne anbringt. Das ist bei Ihnen so, bei mir und bei hunderten anderen. Physikalisch erklären kann ich das nicht, was vermutlich auch der Hellseherei nahe kommen würde. Ich habe mir das vor ewig vielen Jahren mal von einem uralten Amateurfunker erklären lassen, der mir aber auch nur den Fakt nannte und sich seinerseits wieder auf das System aus λ und λ in Dipol und Kabel verwies. Da es aber bei vielen Leuten so ist, wird da irgendwas dran sein.
Eine Ausnahme sind die Dosenverstärker! Aber die haben intern eine weitere Anpassung von den 240 Ohm auf den Transistoreingang. Dort wird, mit Hilfe der Bandpässe, auch eine gewisse Anpassung vorgenommen. Allerdings sind in den Dosenverstärkern 3 Kammern, eine nur um den "λ-Kreis" zu halten. Das es funktioniert, zeigt die Praxis! Deshalb sind die Dosenverstärker auch zu 100 % zugelötet. Zumindest umgehen wir damit zu 100% das Problem des Schwingens im Verstärker sehr erfolgreich.
2.) Stockbar ist nichts anderes als aneinander reihen, in Reihe schalten. Stock = Lager, lagern, übereinander, nebeneinander, hintereinander. Alles, was man halt so über- hinter- oder nebeneinander unterbringen kann. OK, der Begriff ist vielleicht auch etwas sehr weit her geholt. Das muss ich ändern.
Im Fall der Verstärker geht es um das in Reihe schalten. Wobei hier immer der Gesamtpegel zu beachten ist!!!! Also habe ich (z.B. weitab jedes Großsenders) ein ganz geringes Signal, kann ich die Verstärker ab 5 Meter hintereinander "stocken" oder halt in Reihe schalten. Damit erhöht sich das Summensignal und nichts übersteuert. Ist der nächste starke Sender nur paar KM weg, dann sollte wesentlich mehr als 5 Meter zwischen den Verstärkern liegen, um den recht sicheren Übersteuerungen zu begegnen. Die 5 Meter geben den Mindestabstand an, mehr nicht. Und auch das hängt wieder vom Gesamtsignal ab!
Meine Verstärker haben zwischen 102 und 120 dBµV Gesamtsignal am Ausgang, was relativ hoch ist. (Der 0,7er DAB+ Verstärker mit 120 dBµV ist schon ein hübscher kleiner Sendeverstärker der an einem nachgeschalteten Dipol - in einer Halle - gute 50 Meter macht.) Insofern ist das Signal recht hoch und mit den Signalwerten von billigen Chinaverstärkern mit 80 oder 90 dBµV nicht zu vergleichen. Deshalb braucht man einen Mindestabstand zwischen den Verstärkern.
Jetzt noch zu Ihrer Zeichnung: Hut ab!!!! Die Geduld zum zeichnen muss man erstmal haben. Ehrlich Hochachtung von mir. Der Aufbau der Anlage ist sauber und klar, so muss das sein! Wieder ein Lob von mir. (Und zwischen meinen Verstärkern und dem Techni-MBV halten Sie die 5 Meter auch ein - sonst würde der Techni-MBV vermutlich Übersteuerungen erzeugen?) Gut, die Verteilung über die Durchgangsdose und den Verteilern bringt wieder Verluste, aber viel anders geht das nicht zu machen. Insofern bleibt nur zu sagen, alles richtig gemacht, alles sauber aufgebaut, sehr gut! Ich kenne andere Anlagen, die Meilenweit von Ihrem Niveau entfernt sind!
Nun hoffe ich, dass meine um 3,5 Monate verzögerte Antwort trotzdem noch ankommt und ein wenig die Grundfragen beantwortet. Ich entschuldige mich nochmals, es war keine Absicht und verbleibe.

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BeitragVerfasst: Mo 8. Jan 2018, 00:10 
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DAB-Freak

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Danke Dir und dem Herrn Paul, sehr schön erklärt, dem ist nichts hinzu zufügen.
Gruß Wolle

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